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Acousence

Für viele mag es unglaublich klingen, für den echten LP-Kenner ist es aber eine ganz normale Selbstverständlichkeit: Die klassische Vinyl-LP ist in der Lage klangliche und musikalische Details zu übertragen, welche die CD nicht zu reproduzieren vermag. Deshalb bieten wir seit kurzem auch Vinyl an. Unsere ausgeklügelte Kombination der besten analogen wie digitalen Technologien aus 50 Jahren Audiotechnik, mündet in einen analogen Tonträger mit außergewöhnlichen Eigenschaften.
Diese Schallplatten erscheinen unter der Bezeichnung ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING, eine Referenz bezüglich Wiedergabetreue des künstlerischen Geschehens vor dem Mikrofon.
Mehr dazu weiter unten oder direkt zum Katalog:

ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING

Die Vinyl-Schallplatte als zeitgemäßes Medium für den kulturbewussten Musikliebhaber

Während mancherorts sogar durchaus ernsthaft über die Unhörbarkeit von Unterschieden zwischen mp3 und CD diskutiert wird und die Musikindustrie – dem Mainstream folgend – zunehmend zur einer Art von „Berieselungsmaschinerie zur Überbrückung von Stille“ verkommt, formiert sich wieder eine Musikhörerschaft, für die Tonträger noch ein Stück Kultur darstellen und von denen Musikhören noch als eine besondere Form des Genusses empfunden wird. Für audiophile Hifi-Liebhaber steht es ohnehin außer Frage, welches Medium das Maß aller Dinge repräsentiert. Gerade diese Menschen lassen zurzeit die gute alte Vinyl-Schallplatte eine echte Renaissance erleben; wegen ihrer akustischen Vorzüge genauso, wie wegen ihrer äußeren Erscheinungsform und dem besonderen Reiz ihrer Abspielgeräte.

Die CD trat vor 25 Jahren ihren Siegeszug an, weil sie oberflächlich betrachtet ein paar sehr verlockende Vorteile hatte. Einige wussten es schon immer, aber andere – gerade auch die jüngere Generation, die nur mit der CD groß geworden ist – entdecken es nun neu: Eine Musikkonserve kann weitaus mehr transportieren, als man von der CD gewohnt ist. Dies gilt sowohl für musikalisch, künstlerische Aspekte, wie auch für klanglich, technische. Die LP kann weit mehr feinste Details einer künstlerischen Darbietung vor dem Mikrofon übertragen und gibt dem Zuhörer so ein weitaus intensiveres Hörerlebnis als es eine CD jemals könnte. Nicht vergessen darf man auch den Reiz, der von den ästhetisch meist sehr ansprechenden Abspielgeräten ausgeht, das „Zelebrieren“ des Auflegens einer Schallplatte und vor allem die Wertigkeit, die von der Größe und der Ausstattung eines schön gemachten Plattencovers ausgeht. Die Vinyl-Schallplatte ist in ihrer Gesamtheit einfach ein Medium das Emotionen weckt.

Ein Entwicklungsprozess

ACOUSENCE war ab etwa 1998 ganz vorn dabei als die Digitaltechnik mit der Einführung der 96kHz-Technik endlich in ein Entwicklungsstadium eintrat, in dem sie eine echte Alternative zur besten professionellen analogen Aufzeichnungstechnik bilden konnte. Mittlerweile, ein knappes Jahrzehnt weiter, ist es gar keine Frage mehr, dass modernste digitale Aufzeichnungstechnik bei doppelten oder vierfachen Abtastraten von 96kHz bzw. 192kHz selbst beste analoge Studiotechnik in jeder Hinsicht schlägt, und die erreichbare Masterqualität zeigt folglich einen enormen Zuwachs.

Beim Konsumententonträger scheint die Zeit aber seit 25 Jahren still zu stehen. Bei ACOUSENCE gehört es folglich zum ganz normalen Alltagsgeschäft, zu beobachten wie ein nicht unbeträchtlicher Teil der Qualität der High Definition Master auf dem Tonträger CD verloren geht. Weil wir erst ganz am Ende des Produktionsprozesses auf das CD-Format konvertieren, profitieren unsere CDs zwar deutlich von der hochauflösenden Studiotechnik – so bieten diese CDs einen doch schon beachtlichen Farbenreichtum und ein hohes künstlerisch, emotionales Potential –, allerdings bleibt noch immer der Wunsch auch die übrigen Facetten der Master zu unseren Kunden transportieren zu können. Die Versuche der Industrie, in jüngster Zeit hochauflösende Tonträger wie SACD und DVD-Audio zu etablieren, haben aus verschiedenen Gründen keine nennenswerte Akzeptanz gefunden: Die SACD stellt sich im Vergleich zum analogen Vorbild klanglich sehr problematisch dar und die DVD-Audio ist eher einem Marketingfehler im Schatten der DVD-Video zum Opfer gefallen.

Die Situation heute

Nun gibt es aber nach wie vor, und plötzlich wieder stetig wachsend, eine scheinbar gar nicht so kleine Schar Menschen, die sich nicht mit dem schnellen Massenkonsum via „superpraktischem“ mp3-Download als die Zukunft des Musikkonsums zufrieden geben wollen. Diese offensichtlich noch besonders kulturbewussten Musikliebhaber setzen nun wieder verstärkt auf die klassische Vinyl-Schallplatte. Der allergrößte Teil manifestiert sich hierbei – zumindest im Bereich klassische Musik – in einer regen Nachfrage nach Produktionen aus der Hochzeit der analogen Aufnahmetechnik vom Ende der 1950er Jahre bis in die späten 70er, sowohl Second hand als auch per aktuelle Nachpressung. Diese Ausrichtung der Nachfrage hat sicher zum Teil mit einer gewissen Nostalgie zu tun, aber andererseits liegt es wohl auch an der zum Teil phantastischen künstlerischen Qualität dieser alten Aufnahmen. Seit Einführung der Digitaltechnik und der CD wird diese Qualität immer seltener erreicht, ungefähr in dem Maße, wie durch den Wandel zum billigen Massenkonsumgut die Budgets und die empfundene Wertigkeit im Produktionsprozess schrumpfen.

Technische Entwicklung gegen die Musik

Ein wichtiger Aspekt auf der technischen Seite ist, dass die CD, wie auch die von der Industrie standardisierte Digitaltechnik mit 48kHz Abtastrate, wichtige Fähigkeiten des menschlichen Hörwahrnehmungssystems außer Acht lassen (siehe nächste Seite). Aus vornehmlich marktpolitischen Gründen wurde die Technik in den 1980er Jahren eingeführt, sie hat ihre unbestrittenen Vorteile und letztlich bis heute auch viele zufriedene Kunden gefunden. Eine echte Weiterentwicklung war dies im Vergleich zur Analogtechnik und der LP aber eben nicht, im Gegenteil – sieht man von den Handhabungsvorteilen und den niedrigeren Nebengeräuschen einmal ab – war es insbesondere bezüglich des musikalischen Potentials genau genommen sogar ein Rückschritt.

Die echte Evolution: ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING

Wie gesagt, gab es andererseits dennoch echte Evolution in der Audiotechnik, und heutige Digitaltechnik ist weitaus besser als ihr Ruf in der audiophilen Szene. Letztlich kann es für den LP-Liebhaber auch keine wirklich zukunftsweisende Lösung sein, ausschließlich auf ältere Einspielungen zurückgreifen zu müssen.

Bei ACOUSENCE wurde somit der Gedanke geboren, doch unter Einbeziehung der technischen Entwicklungen bis zum heutigen Tag, echte Neuproduktionen für die gute alte LP herzustellen. Dabei sollte es keine ideologisch initiierten Denkverbote oder Purismus um jeden Preis geben. Jenseits der manchmal doch ein wenig romantisch verklärten Nostalgie historischer Aufnahmen sollte die LP beweisen, dass sie das Potential zu einem im besten Sinne hochmodernen Tonträger hat. Denn nur die LP schafft es, die Masterqualität, die wir mit einer ausgeklügelten Kombination der besten Technologien aus 50 Jahren Audiotechnik erreichen, zum Musikhörer zu bringen; gewürzt mit all den geschätzten Charakteristika einer guten alten analogen Schallplatte. Ein Plädoyer für eine echte Zukunft der LP als der zurzeit nach wie vor beste Tonträger, und auch ein Plädoyer für den Tonträger als Kulturgut insgesamt.

Am Ende eines Prozesses von rund einem Jahr Vorbereitung und Optimierung steht nun unser erstes Exemplar. Die Platte erscheint im Rahmen unserer bereits auf CD etablierten LIVING CONCERT SERIES, aber nur hier mit dem Zusatz ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING, und sie eröffnet nun wirklich ganz neue Dimensionen des Musikgenusses: mit ausgesprochen sonorem Klang, grandioser Dynamik und mitreißend musikalischer Intensität.

Inhaltlich bietet sie symphonische Musik höchster Güte: Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 in einer Einspielung mit den Duisburger Philharmonikern unter Jonathan Darlington. Die Produktion fand, wie alle Einspielungen der LIVING CONCERT SERIES, unter Live-Bedingungen statt. Dies garantiert ein Höchstmaß an Natürlichkeit, Spontaneität und emotionaler Ausdruckskraft. Künstlerisch wie technisch beweisen die Interpreten internationale Klasse.
Diagramme

Diagramme

Diese Diagramme Illustrieren die technische Überlegenheit der LP, und folglich auch sehr schön die hörbaren Unterschiede.

x-Achse=Zeitachse / y-Achse=Frequenzachse / Farbe=Pegel (weiß = laut / schwarz = leise)

Dieses Diagramm zeigt die Frequenzverteilung des Originalmasters mit 192kHz/24Bit

Das Diagramm unten zeigt das Signal, das von der LP abgespielt wieder digital aufgezeichnet wurde. Man erkennt sehr gut, dass die LP selbst höchste Frequenzen sehr gut wiedergeben kann. Insgesamt ist die Wiedergabe der LP nahezu identisch zum Original!



Zum Vergleich hier die Wiedergabe der CD:


Bei der CD werden die Hochfrequenzanteile, aus denen unser Hörsinn feinste Detailinformationen ableitet, gänzlich abgeschnitten.

Diese drei Diagramme zeigen das große Tutti des 2. Satzes unserer Schostakowitsch-Aufnahme.
x-Achse=Zeitachse / y-Achse=Frequenzachse / Farbe=Pegel (weiß = laut / schwarz = leise)
Das Diagramm oben zeigt die Frequenzverteilung des Originalmasters mit 192kHz/24Bit, das Diagramm unten zeigt das Signal, das von der LP abgespielt wieder digital aufgezeichnet wurde. Man erkennt sehr gut, dass die LP selbst höchste Frequenzen sehr gut wiedergeben kann. Insgesamt ist die Wiedergabe der LP nahezu identisch zum Original!

Hintergründe zum Enstehungsprozess

ARTISTIC FIDELITY (künstlerische Wiedergabetreue) steht für das von ACOUSENCE entwickelte Übertragungssystem, welches ohne puristische Denkverbote die besten Technologien aus 50 Jahren Audioaufzeichnung – ob analog oder digital – zu einem wegweisenden Ganzen zusammenführt. Am Ende der Kette steht die klassische Vinyl-LP als das noch immer ideale Medium bezüglich Klang und Musikalität. Die ARTISTIC FIDELITY-LP ist ein hochmoderner Tonträger im besten Sinne, der neue Maßstäbe für den anspruchsvollen Musikgenuss setzt, und dies mit all den geschätzten Charakteristika der analogen Schallplatte.

ARTISTIC FIDELITY im Detail

Die Aufnahmen erfolgen stets in Konzertsälen mit Interpreten höchster Güte und meist unter Live-Bedingungen, um neben künstlerisch anspruchsvollen Ergebnissen auch ein Maximum an Intensität und Atmosphäre vor dem Mikrofon zu erhalten.

Am Anfang der technischen Übertragungskette stehen beste Mikrofone, ob mit Röhre oder Transistor, ob mit oder ohne Übertrager, eben einfach nur das richtige für den jeweiligen Zweck. Die Verstärkung der Mikrofonsignale übernimmt ein selbst entwickelter Mikrofonverstärker höchster musikalischer Präzision. Die Mehrspuraufzeichnung erfolgt digital in 192kHz/24Bit (anfangs 96/24) mit dem besten zur Zeit erhältlichen Aufnahmesystem und neuster Wandlertechnologie. Die Klangmischung geschieht wieder analog und das Stereomaster wird dann digital in 192kHz/24Bit aufgezeichnet. Für den LP-Schnitt wird das DMM (Direct Metal Mastering) verwendet, welches heute dank bester Kupferqualität das technologisch klar überlegene Verfahren in Bezug auf Detailauflösung, Feindynamik, Gesamtdynamik und Störabstand ist, und somit die Qualität des Masters in Klang und Musikalität bestmöglich auf Vinyl überträgt.

Analoge Signalübertragung und digitale Aufzeichnung

An den entscheidenden Knotenpunkten im Produktionsprozeß, der Wandlung des Luftschalls zu elektrischem Strom mittels der Mikrofone und Mikrofonverstärker, der Kreation des Klangbildes sowie des musikalischen Endergebnisses am Mischpult und dem Schnitt des LP-Masters, wird mit analoger Technik gearbeitet, weil hier diese Technologie noch immer überlegen ist.

Die Aufzeichnung der elektrischen Signale hingegen soll nun diese Knotenpunkte möglichst ideal miteinander verbinden. Ideal ist die Aufzeichnung, wenn die Wiedergabe das exakte Abbild des Signals vor der Aufzeichnung liefert. Nimmt man modernste digitale Technologie bei hohen Abtastraten von 96kHz oder gar 192kHz, erreicht man dieses Ideal vollkommener, als es die beste analoge Bandmaschine selbst unter optimalen Arbeitsbedingungen erreichen könnte. Herkömmliche Abtastraten von 48kHz oder gar 44,1kHz sind hingegen absolut tabu, da diese schon eine erste Stufe einer Datenreduktion bedeuten und deshalb das Endprodukt LP ad absurdum führen würden.

Die Wandler, welche die analogen Schwingungen in digitale Signale wandeln, wurden in ausgiebigen Hörtests ausgewählt und verhalten sich im beschriebenen Sinne ideal. Das Format 96kHz/24Bit genügt eigentlich schon, um die Information jedes einzelnen Mikrofons zu speichern, aber auch das wurde inzwischen auf 192kHz erweitert. Am analogen Mischpult ergibt sich aus den verschiedenen Einzelsignalen aber eine höhere Informationsdichte, weshalb für das Stereomaster schon immer auschließlich das Format 192KHz/24Bit verwendet wurde. Dieses liefert selbst bei komplexesten hochwertigen analogen Eingangssignalen am Ende wieder exakt das gleiche Ausgangssignal wie das analoge Mischpult.

Die Schneidemaschine für den LP-Schnitt erhält somit die Summe der Ausgangssignal der Mikrofone nahezu ohne Aufzeichnungsverluste. Analoges Magnetband könnte hingegen zwar interessante Klangeffekte liefern, würde das aufgezeichnete Signal aber deutlich verfälschen.

ACOUSENCE – the acoustic experience

Entstanden ist nun ein Tonträger ganz getreu unserer Label-Philosophie „Musik als akustisches Erlebnis“: Intensität und Atmosphäre bester Musik gepaart mit unglaublich plastischer und natürlicher Abbildung des Klangkörpers im Raum, großer Dynamik, und dazu der besondere Reiz der schwarzen Scheibe; vor allem aber ein Höchstmaß an künstlerischer Wiedergabetreue.

ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING – die neue Referenz in Vinyl!

Acousence

Für viele mag es unglaublich klingen, für den echten LP-Kenner ist es aber eine ganz normale Selbstverständlichkeit: Die klassische Vinyl-LP ist in der Lage klangliche und musikalische Details zu übertragen, welche die CD nicht zu reproduzieren vermag. Deshalb bieten wir seit kurzem auch Vinyl an. Unsere ausgeklügelte Kombination der besten analogen wie digitalen Technologien aus 50 Jahren Audiotechnik, mündet in einen analogen Tonträger mit außergewöhnlichen Eigenschaften.
Diese Schallplatten erscheinen unter der Bezeichnung ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING, eine Referenz bezüglich Wiedergabetreue des künstlerischen Geschehens vor dem Mikrofon.
Mehr dazu weiter unten oder direkt zum Katalog:

ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING

Die Vinyl-Schallplatte als zeitgemäßes Medium für den kulturbewussten Musikliebhaber

Während mancherorts sogar durchaus ernsthaft über die Unhörbarkeit von Unterschieden zwischen mp3 und CD diskutiert wird und die Musikindustrie – dem Mainstream folgend – zunehmend zur einer Art von „Berieselungsmaschinerie zur Überbrückung von Stille“ verkommt, formiert sich wieder eine Musikhörerschaft, für die Tonträger noch ein Stück Kultur darstellen und von denen Musikhören noch als eine besondere Form des Genusses empfunden wird. Für audiophile Hifi-Liebhaber steht es ohnehin außer Frage, welches Medium das Maß aller Dinge repräsentiert. Gerade diese Menschen lassen zurzeit die gute alte Vinyl-Schallplatte eine echte Renaissance erleben; wegen ihrer akustischen Vorzüge genauso, wie wegen ihrer äußeren Erscheinungsform und dem besonderen Reiz ihrer Abspielgeräte.

Die CD trat vor 25 Jahren ihren Siegeszug an, weil sie oberflächlich betrachtet ein paar sehr verlockende Vorteile hatte. Einige wussten es schon immer, aber andere – gerade auch die jüngere Generation, die nur mit der CD groß geworden ist – entdecken es nun neu: Eine Musikkonserve kann weitaus mehr transportieren, als man von der CD gewohnt ist. Dies gilt sowohl für musikalisch, künstlerische Aspekte, wie auch für klanglich, technische. Die LP kann weit mehr feinste Details einer künstlerischen Darbietung vor dem Mikrofon übertragen und gibt dem Zuhörer so ein weitaus intensiveres Hörerlebnis als es eine CD jemals könnte. Nicht vergessen darf man auch den Reiz, der von den ästhetisch meist sehr ansprechenden Abspielgeräten ausgeht, das „Zelebrieren“ des Auflegens einer Schallplatte und vor allem die Wertigkeit, die von der Größe und der Ausstattung eines schön gemachten Plattencovers ausgeht. Die Vinyl-Schallplatte ist in ihrer Gesamtheit einfach ein Medium das Emotionen weckt.

Ein Entwicklungsprozess

ACOUSENCE war ab etwa 1998 ganz vorn dabei als die Digitaltechnik mit der Einführung der 96kHz-Technik endlich in ein Entwicklungsstadium eintrat, in dem sie eine echte Alternative zur besten professionellen analogen Aufzeichnungstechnik bilden konnte. Mittlerweile, ein knappes Jahrzehnt weiter, ist es gar keine Frage mehr, dass modernste digitale Aufzeichnungstechnik bei doppelten oder vierfachen Abtastraten von 96kHz bzw. 192kHz selbst beste analoge Studiotechnik in jeder Hinsicht schlägt, und die erreichbare Masterqualität zeigt folglich einen enormen Zuwachs.

Beim Konsumententonträger scheint die Zeit aber seit 25 Jahren still zu stehen. Bei ACOUSENCE gehört es folglich zum ganz normalen Alltagsgeschäft, zu beobachten wie ein nicht unbeträchtlicher Teil der Qualität der High Definition Master auf dem Tonträger CD verloren geht. Weil wir erst ganz am Ende des Produktionsprozesses auf das CD-Format konvertieren, profitieren unsere CDs zwar deutlich von der hochauflösenden Studiotechnik – so bieten diese CDs einen doch schon beachtlichen Farbenreichtum und ein hohes künstlerisch, emotionales Potential –, allerdings bleibt noch immer der Wunsch auch die übrigen Facetten der Master zu unseren Kunden transportieren zu können. Die Versuche der Industrie, in jüngster Zeit hochauflösende Tonträger wie SACD und DVD-Audio zu etablieren, haben aus verschiedenen Gründen keine nennenswerte Akzeptanz gefunden: Die SACD stellt sich im Vergleich zum analogen Vorbild klanglich sehr problematisch dar und die DVD-Audio ist eher einem Marketingfehler im Schatten der DVD-Video zum Opfer gefallen.

Die Situation heute

Nun gibt es aber nach wie vor, und plötzlich wieder stetig wachsend, eine scheinbar gar nicht so kleine Schar Menschen, die sich nicht mit dem schnellen Massenkonsum via „superpraktischem“ mp3-Download als die Zukunft des Musikkonsums zufrieden geben wollen. Diese offensichtlich noch besonders kulturbewussten Musikliebhaber setzen nun wieder verstärkt auf die klassische Vinyl-Schallplatte. Der allergrößte Teil manifestiert sich hierbei – zumindest im Bereich klassische Musik – in einer regen Nachfrage nach Produktionen aus der Hochzeit der analogen Aufnahmetechnik vom Ende der 1950er Jahre bis in die späten 70er, sowohl Second hand als auch per aktuelle Nachpressung. Diese Ausrichtung der Nachfrage hat sicher zum Teil mit einer gewissen Nostalgie zu tun, aber andererseits liegt es wohl auch an der zum Teil phantastischen künstlerischen Qualität dieser alten Aufnahmen. Seit Einführung der Digitaltechnik und der CD wird diese Qualität immer seltener erreicht, ungefähr in dem Maße, wie durch den Wandel zum billigen Massenkonsumgut die Budgets und die empfundene Wertigkeit im Produktionsprozess schrumpfen.

Technische Entwicklung gegen die Musik

Ein wichtiger Aspekt auf der technischen Seite ist, dass die CD, wie auch die von der Industrie standardisierte Digitaltechnik mit 48kHz Abtastrate, wichtige Fähigkeiten des menschlichen Hörwahrnehmungssystems außer Acht lassen (siehe nächste Seite). Aus vornehmlich marktpolitischen Gründen wurde die Technik in den 1980er Jahren eingeführt, sie hat ihre unbestrittenen Vorteile und letztlich bis heute auch viele zufriedene Kunden gefunden. Eine echte Weiterentwicklung war dies im Vergleich zur Analogtechnik und der LP aber eben nicht, im Gegenteil – sieht man von den Handhabungsvorteilen und den niedrigeren Nebengeräuschen einmal ab – war es insbesondere bezüglich des musikalischen Potentials genau genommen sogar ein Rückschritt.

Die echte Evolution: ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING

Wie gesagt, gab es andererseits dennoch echte Evolution in der Audiotechnik, und heutige Digitaltechnik ist weitaus besser als ihr Ruf in der audiophilen Szene. Letztlich kann es für den LP-Liebhaber auch keine wirklich zukunftsweisende Lösung sein, ausschließlich auf ältere Einspielungen zurückgreifen zu müssen.

Bei ACOUSENCE wurde somit der Gedanke geboren, doch unter Einbeziehung der technischen Entwicklungen bis zum heutigen Tag, echte Neuproduktionen für die gute alte LP herzustellen. Dabei sollte es keine ideologisch initiierten Denkverbote oder Purismus um jeden Preis geben. Jenseits der manchmal doch ein wenig romantisch verklärten Nostalgie historischer Aufnahmen sollte die LP beweisen, dass sie das Potential zu einem im besten Sinne hochmodernen Tonträger hat. Denn nur die LP schafft es, die Masterqualität, die wir mit einer ausgeklügelten Kombination der besten Technologien aus 50 Jahren Audiotechnik erreichen, zum Musikhörer zu bringen; gewürzt mit all den geschätzten Charakteristika einer guten alten analogen Schallplatte. Ein Plädoyer für eine echte Zukunft der LP als der zurzeit nach wie vor beste Tonträger, und auch ein Plädoyer für den Tonträger als Kulturgut insgesamt.

Am Ende eines Prozesses von rund einem Jahr Vorbereitung und Optimierung steht nun unser erstes Exemplar. Die Platte erscheint im Rahmen unserer bereits auf CD etablierten LIVING CONCERT SERIES, aber nur hier mit dem Zusatz ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING, und sie eröffnet nun wirklich ganz neue Dimensionen des Musikgenusses: mit ausgesprochen sonorem Klang, grandioser Dynamik und mitreißend musikalischer Intensität.

Inhaltlich bietet sie symphonische Musik höchster Güte: Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 in einer Einspielung mit den Duisburger Philharmonikern unter Jonathan Darlington. Die Produktion fand, wie alle Einspielungen der LIVING CONCERT SERIES, unter Live-Bedingungen statt. Dies garantiert ein Höchstmaß an Natürlichkeit, Spontaneität und emotionaler Ausdruckskraft. Künstlerisch wie technisch beweisen die Interpreten internationale Klasse.
Diagramme

Diagramme

Diese Diagramme Illustrieren die technische Überlegenheit der LP, und folglich auch sehr schön die hörbaren Unterschiede.

x-Achse=Zeitachse / y-Achse=Frequenzachse / Farbe=Pegel (weiß = laut / schwarz = leise)

Dieses Diagramm zeigt die Frequenzverteilung des Originalmasters mit 192kHz/24Bit

Das Diagramm unten zeigt das Signal, das von der LP abgespielt wieder digital aufgezeichnet wurde. Man erkennt sehr gut, dass die LP selbst höchste Frequenzen sehr gut wiedergeben kann. Insgesamt ist die Wiedergabe der LP nahezu identisch zum Original!



Zum Vergleich hier die Wiedergabe der CD:


Bei der CD werden die Hochfrequenzanteile, aus denen unser Hörsinn feinste Detailinformationen ableitet, gänzlich abgeschnitten.

Diese drei Diagramme zeigen das große Tutti des 2. Satzes unserer Schostakowitsch-Aufnahme.
x-Achse=Zeitachse / y-Achse=Frequenzachse / Farbe=Pegel (weiß = laut / schwarz = leise)
Das Diagramm oben zeigt die Frequenzverteilung des Originalmasters mit 192kHz/24Bit, das Diagramm unten zeigt das Signal, das von der LP abgespielt wieder digital aufgezeichnet wurde. Man erkennt sehr gut, dass die LP selbst höchste Frequenzen sehr gut wiedergeben kann. Insgesamt ist die Wiedergabe der LP nahezu identisch zum Original!

Hintergründe zum Enstehungsprozess

ARTISTIC FIDELITY (künstlerische Wiedergabetreue) steht für das von ACOUSENCE entwickelte Übertragungssystem, welches ohne puristische Denkverbote die besten Technologien aus 50 Jahren Audioaufzeichnung – ob analog oder digital – zu einem wegweisenden Ganzen zusammenführt. Am Ende der Kette steht die klassische Vinyl-LP als das noch immer ideale Medium bezüglich Klang und Musikalität. Die ARTISTIC FIDELITY-LP ist ein hochmoderner Tonträger im besten Sinne, der neue Maßstäbe für den anspruchsvollen Musikgenuss setzt, und dies mit all den geschätzten Charakteristika der analogen Schallplatte.

ARTISTIC FIDELITY im Detail

Die Aufnahmen erfolgen stets in Konzertsälen mit Interpreten höchster Güte und meist unter Live-Bedingungen, um neben künstlerisch anspruchsvollen Ergebnissen auch ein Maximum an Intensität und Atmosphäre vor dem Mikrofon zu erhalten.

Am Anfang der technischen Übertragungskette stehen beste Mikrofone, ob mit Röhre oder Transistor, ob mit oder ohne Übertrager, eben einfach nur das richtige für den jeweiligen Zweck. Die Verstärkung der Mikrofonsignale übernimmt ein selbst entwickelter Mikrofonverstärker höchster musikalischer Präzision. Die Mehrspuraufzeichnung erfolgt digital in 192kHz/24Bit (anfangs 96/24) mit dem besten zur Zeit erhältlichen Aufnahmesystem und neuster Wandlertechnologie. Die Klangmischung geschieht wieder analog und das Stereomaster wird dann digital in 192kHz/24Bit aufgezeichnet. Für den LP-Schnitt wird das DMM (Direct Metal Mastering) verwendet, welches heute dank bester Kupferqualität das technologisch klar überlegene Verfahren in Bezug auf Detailauflösung, Feindynamik, Gesamtdynamik und Störabstand ist, und somit die Qualität des Masters in Klang und Musikalität bestmöglich auf Vinyl überträgt.

Analoge Signalübertragung und digitale Aufzeichnung

An den entscheidenden Knotenpunkten im Produktionsprozeß, der Wandlung des Luftschalls zu elektrischem Strom mittels der Mikrofone und Mikrofonverstärker, der Kreation des Klangbildes sowie des musikalischen Endergebnisses am Mischpult und dem Schnitt des LP-Masters, wird mit analoger Technik gearbeitet, weil hier diese Technologie noch immer überlegen ist.

Die Aufzeichnung der elektrischen Signale hingegen soll nun diese Knotenpunkte möglichst ideal miteinander verbinden. Ideal ist die Aufzeichnung, wenn die Wiedergabe das exakte Abbild des Signals vor der Aufzeichnung liefert. Nimmt man modernste digitale Technologie bei hohen Abtastraten von 96kHz oder gar 192kHz, erreicht man dieses Ideal vollkommener, als es die beste analoge Bandmaschine selbst unter optimalen Arbeitsbedingungen erreichen könnte. Herkömmliche Abtastraten von 48kHz oder gar 44,1kHz sind hingegen absolut tabu, da diese schon eine erste Stufe einer Datenreduktion bedeuten und deshalb das Endprodukt LP ad absurdum führen würden.

Die Wandler, welche die analogen Schwingungen in digitale Signale wandeln, wurden in ausgiebigen Hörtests ausgewählt und verhalten sich im beschriebenen Sinne ideal. Das Format 96kHz/24Bit genügt eigentlich schon, um die Information jedes einzelnen Mikrofons zu speichern, aber auch das wurde inzwischen auf 192kHz erweitert. Am analogen Mischpult ergibt sich aus den verschiedenen Einzelsignalen aber eine höhere Informationsdichte, weshalb für das Stereomaster schon immer auschließlich das Format 192KHz/24Bit verwendet wurde. Dieses liefert selbst bei komplexesten hochwertigen analogen Eingangssignalen am Ende wieder exakt das gleiche Ausgangssignal wie das analoge Mischpult.

Die Schneidemaschine für den LP-Schnitt erhält somit die Summe der Ausgangssignal der Mikrofone nahezu ohne Aufzeichnungsverluste. Analoges Magnetband könnte hingegen zwar interessante Klangeffekte liefern, würde das aufgezeichnete Signal aber deutlich verfälschen.

ACOUSENCE – the acoustic experience

Entstanden ist nun ein Tonträger ganz getreu unserer Label-Philosophie „Musik als akustisches Erlebnis“: Intensität und Atmosphäre bester Musik gepaart mit unglaublich plastischer und natürlicher Abbildung des Klangkörpers im Raum, großer Dynamik, und dazu der besondere Reiz der schwarzen Scheibe; vor allem aber ein Höchstmaß an künstlerischer Wiedergabetreue.

ARTISTIC FIDELITY | REFERENCE RECORDING – die neue Referenz in Vinyl!

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